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Mohnnudeln, ein Teig mit so vielen Möglichkeiten

Ich liebe Kartoffelnudeln, Gnocchi, Kroketten, Kartoffelknödel und natürlich die kleinen „Wuzerl“ geschwenkt in schwarzen Gold.

Ein Teig mit unglaublichen Gestaltungsmöglichkeiten. Gerne auch in Haupt- und Nachspeise verarbeitet – zum Beispiel als Kartoffelnudeln mit Sauerrahm-Dip und Mohnnudeln als Nachspeise oder Gnocchi in Salbeibutter geschwenkt und Bröselnudeln als Nachspeise.

ZUTATEN

  • 500 Kartoffeln, mehlig
  • 15 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 25 g Grieß
  • 125 g Mehl, griffig
  • 1 Eier

Zutaten Brösel

  • 10 g Butter
  • 100 g Mohn
  • 3-4 EL Zucker

ZUBEREITUNG

Kartoffeln kochen, heiß schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine Rührschüssel oder auf die Arbeitsfläche drücken. Die Butter in Flocken darauf geben und schmelzen lassen.

Nach dem Abkühlen die trockenen Zutaten daruntermischen, dann das Ei zugeben und ganz leicht und kurz verkneten. (Gerne mit der Küchenmaschine und dem K-Haken)

TIPP: Nicht zu lange kneten, da der Teig ansonsten zu Kleister wird und Kartoffelteig sollte nicht rasten. Gleich weiterverarbeiten.

Die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig zu einer 2 cm dicken Rolle formen und fingerdicke Stücke abschneiden. Zum Kochen die geformten Nudeln in siedendes Wasser legen.  Nach wenigen Minuten kommen sie an die Oberfläche, abseihen.

Für die Mohnbrösel die Butter in einer Pfanne schmelzen, den Zucker und den Mohn unterrühren und die heißen Kartoffelnudeln direkt aus dem Wasser unterrühren. Heiß mit Staubzucker servieren.